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| Volkmar Ellmauthaler Drei Erzählungen. Das Hochamt - Die Wölfe - Der Morgen (ÖLF 2001) Das Hochamt: Eine Abrechnung mit dem Establishment der Religionspopanze und Kriegstreiber. Ein Organist spielt seine letzte Messe, ringt um eine gute Welt. Bevor die Ereignisse vom 11.9.2001 eintraten, schreibt er: | Drei Erzählungen |
| "Zehn Gerechte - dieselben? - für Stalingrad, Islamabad, Jerusalem, Ankara, Kathmandu, Peking und: Hütteldorf. Zehn Gerechte auch für einen Menschen, der mit sich selbst im Streit liegt: Dieser trägt den Keim des Verderbens in sich. Heilt ihn, Ihr Muslime, Juden, Christen, Agnostiker, um Euretwillen und für den Bestand dieses Planeten. Betet für sein Heil: Er könnte den letzten Baum des Regenwaldes umreißen, den letzten Tropfen trinkbaren Wassers vergiften, er könnte Euch in Eurer Selbstherrlichkeit am tiefsten treffen." (S. 88). Die Wölfe: Portrait einer Verschwörung. Minutiös dokumentiert der Autor das Kesseltreiben des "Mobbing", die anfangs unmerkliche Wandlung von Menschen in Reißwölfe, und: wie der Spieß umgedreht werden kann. Akteure, die den Verdacht haben, sich am besten gleich selber wieder zu erkennen, mögen sich selbst fragen, ob etwas daran - und wäre es nur die Taktik - stimmen könnte - und sich am besten gleich selber antworten. Der Autor sagt, wie üblich: "Ähnlichkeiten mit handelnden Personen sind rein zufällig ..." Der Morgen: Eine Traumgeschichte in zweifacher Rahmenhandlung. Erzählt wird eine Minute vor halb Acht, Ort ist ein Operationssaal. Gerade hier eröffnet sich ein mystischer Raum für Zahlen, Musik und deren Symbolik. Tiefe Schichten können sich zeigen; die Texte sind formal wie sprachlich von seltener Genauigkeit. | |
| © seit 2001 by Dr. V. Ellmauthaler Wien |
Großdruck. ISBN 3-900860-14-0 320 Seiten, 7 Abbildungen, € 12,00 |