SUPERVISION und damit verwandte Beratungstechniken. (Kurzfassung) VORBEMERKUNG: Wenn Arthur Schopenhauer auf seinen Pudel grantig war, schimpfte er ihn oft „Du Mensch!“ – was einige Ähnlichkeit mit einer supervisorischen Intervention haben könnte: Inneres Konzept, Symbol, Perspektivenwechsel, Deutung (evtl. mit Hilfe der Paradoxie). Oft wird Supervision als eine Anmaßung des Supervisors missverstanden: Er oder sie bilde sich ein, im Besitz von „Mehr- oder gar Besserwissen“ zu sein. Nein! Das Gegenteil ist der Fall: Ähnlich wie Schopenhauer auf seine schrullig- konsequente Art Goethe zitiert, um „des Pudels Kern“ quasi an der Leine vorzuführen, so bietet ein Supervisor unvoreingenommen seine externe Erfahrung an. Gemeinsam soll das Vorhandene neu gesehen, geordnet, strukturiert und lebbar gemacht werden. Ein fähiger Supervisor begleitet all diese Vorgänge auf seine besondere Weise, ohne inhaltlich in die Fachbereiche seiner Kunden einzugreifen. So wird all das Erreichbare und Entwickelbare deutlich und kann an Kontur gewinnen: So kommen die Supervisanden leichter an ihr – je eigenes – Ziel. In der Supervision kann die Problemlösung nicht an den Supervisor delegiert werden, sondern wird vorhandenen (Denk-) Möglichkeiten zum Durchbruch verholfen. 1. TEIL: Die Tätigkeit des Supervisors und Coaches (m/w) umfasst: Beratende Arbeit (z.B. tiefenpsychologisch oder systemisch orientiert) im Einpersonen- oder Gruppensetting gemäß * Richtlinien der Standesvertretung der SupervisorInnen Österreichs (ÖVS), * maßgeblicher Rechte und Pflichten auf Grund absolvierter universitärer und post-doc-Ausbildungen sowie Berufserfahrung (in dem Fall seit 1989). Im Detail besteht die analytisch-beratende Arbeit in: Analyse von (beruflichen) Sachverhalten und Vorgängen Reflexion derselben (einzeln oder in der Gruppe) Strategieplanung Sonderfall: integrale Gestaltung der eigenen (künstlerischen) Persönlichkeit Begleitung der individuellen oder gruppalen Prozesse Die supervisorische Vorgehensweise folgt festgelegten Regeln und international gültigen berufsethischen und -technischen Standards unter Wahrung der Abstinenz- und Diskretionsregeln. A.) Die SUPERVISION kann in folgende Formen eingeteilt werden: 1. Externe (in Sonderfällen auch interne) Supervision 1.1. Einzelsupervision 1.2. Gruppensupervision (unterschiedliche MitarbeiterInnen) 1.3. Team-Supervision (Gruppen mit gemeinsamen Aufgaben) 2. Themenorientierte Reflexion berufsspezifischer Tätigkeiten 2.1. Fall-Supervision 2.2. System-orientierte Supervision 2.3. Leitungs-, Leitungsteam und/oder Team-Supervision 3. Gruppen-SV (Verhaltens-/Beziehungs-)Analyse (z.B.nach Michael Balint) Modifikation von Beziehung und Kommunikation innerhalb der selben Berufsgruppe (zueinander und gegenüber Dritten), 3.1. für ÄrztInnen in der (interdisziplinären) Arbeit: vor allem auch gegenüber PatientInnen und Angehörigen 3.2. für Exekutive und deren Hilfsdienste: Verhaltenstraining – Autoritätspersonen im Umgang mit Kunden B.) Das COACHING ist eine Sonderform der supervisorischen Tätigkeit, deren Schwerpunkt auf Beratung und aktiver Anleitung (meist im Einpersonen- Setting) liegt. Lösungen für konkrete Zielsetzungen werden gefunden. C.) Die ORGANISATIONSENTWICKLUNG hilft operative Strukturen zu optimieren. D.) Das SPEZIELLE FORMAT: PSYCHOSOMATIK & COACHING FÜR MUSIKER/INNEN © Innerhalb von 15 Jahren entwickelte Dr. Ellmauthaler diese spezielle, ganzheitliche Betreuung. Sie firmiert an der Grenze zwischen Medizinisch-Psychologischer Beratung und kunstspezifischer, interdisziplinärer Begleitung auch vor Ort. Dr. Ellmauthaler ist selbst ausgebildeter Musiker und hat bereits einige Projekte für KünstlerInnen lanciert: http://www.medpsych.at/10.html Einzelbetreuung in der Privatpraxis, Vorträge an Kunsthochschulen, etc. Als Supervisor mit mehr als 20 Jahren Berufserfahrung und regelmäßigen Fortbildungen ist Dr. Ellmauthaler auch berechtigt zur Supervision von AusbildungskandidatInnen, z.B. in Sozialakademien und Ausbildungseinrichtungen für Lebens- und Sozialberater. Er bietet auch die erforderliche berufsbegleiten- de Kontrollsupervision für qualifizierte Kolleginnen und Kollegen an. Schwerpunkte: KLINIK, KÜNSTLER, auch Hospiz und extramurale Pflege, sowie das Bildungswesen. Verhaltenstrainings für Sicherheitsdienste, z.B. an Flughäfen. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ DEN GESAMTEN ARTIKEL BESTELLEN: http://www.medpsych.at/Bestellung-28.txt ANDERE BEITRÄGE ZUM THEMA (GRATIS): http://www.medpsych.at/15.html Mediation http://www.medpsych.at/16.html Supervision http://www.medpsych.at/22.html Anwendung http://www.medpsych.at/23.html http://www.medpsych.at/25.html http://www.medpsych.at/21.html Burnout