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Der Mensch im Garten Eden
(1
Mose 2,5)
Bibeltext in der Übersetzung von Dr. Martin Luther
Und allerlei Bäume
auf dem Felde waren noch nicht auf Erden, und allerlei Kraut auf dem Felde
war noch nicht gewachsen; denn Gott der Herr hatte noch nicht regnen
lassen auf Erden, und es war kein Mensch,
der das Land baute.
Aber ein Nebel
ging auf von der Erde und feuchtete alles Land.
Und Gott der Herr machte den Menschen aus einem
Erdenkloß, uns blies ihm ein den lebendigen Odem in seine Nase. Und also
ward der Mensch eine lebendige Seele. {1
Korinther.15,45}.
Und Gott der Herr pflanzte einen Garten in Eden gegen
Morgen und setzte den Menschen hinein,
den er gemacht hatte.
Und Gott der Herr ließ aufwachsen aus der Erde
allerlei Bäume, lustig anzusehen und gut zu essen, und den Baum des
Lebens mitten im Garten und den Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. {1
Mose.3,22}.
{1 Mose.3,24}. {Offenbarung.2,7}.
{Offenbarung.22,2}.
Und es ging
aus von Eden ein Strom, zu wässern den Garten, und er teilte sich von da
in vier Hauptwasser.
Das erste
heißt Pison, das fließt um das ganze Land Hevila; und daselbst findet
man Gold.
Und
das Gold des Landes ist köstlich; und da findet man Bedellion und den
Edelstein Onyx.
Das
andere Wasser heißt Gihon, das fließt um das ganze Mohrenland.
Das
dritte Wasser heißt Hiddekel, das fließt vor Assyrien. Das vierte
Wasser ist der Euphrat.
Und
Gott der Herr nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er
ihn baute und bewahrte.
Und
Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Du sollst essen von allerlei
Bäumen im Garten;
aber von dem
Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn
welches Tages du davon isst, wirst du des Todes sterben. {Römer.5,12}.
{1
Korinther.15,21}
Daraus kann man eine
allgemein gültige ethische Norm ableiten, die etwa für die Nutzung aller
Ressourcen, für das Studium und Patentierung des Genetischen Code, für
die ethisch gerechtfertigte Nutzung der Welt
durch den Menschen Geltung hat:
Wir dürfen jenes mögliche und erreichbare Wissen und jene
Fertigkeiten nicht nutzen, so unsere Möglichkeiten
und Fähigkeiten nicht ausreichen, die Konsequenzen solcher
Handlungen zu erkennen und zu beherrschen.
Im Fall der Gen-Manipulation
und der Patentierung bzw. wirtschaftlichen Nutzung des (menschlichen,
tierischen oder pflanzlichen) Genoms, der Vernichtung von Arten, der
irreversiblen Schädigung der Natur, wird diese pragmatische Grenze auf
unzulässige Weise überschritten. Dem ist ebenso pragmatisch entgegen zu wirken.
Obwohl wir Menschen in Allem sehr begrenzt sind, liegt doch die
Verantwortung für das Ganze in jedem von uns.
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Konsequenz dieser alten Sprüche
ist kein blinder Romantizismus,
sondern eine pragmatische,
globale ethische Norm.
Vergleiche auch:
Friedrich Dürrenmatt - Die Physiker
"Etwas Gedachtes kann nicht wieder
ungedacht gemacht werden."
Vergleiche auch:
Kriminelle Umweltkatastrophe
in Italien: Altöl in den Flüssen
Bericht: Süddeutsche Zeitung
In den Österreichischen Nachrichten wurde diese Situation praktisch nicht
zur Kenntnis genommen.
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