A propos: Neus von den nicht wirklich vorhandenen E-Cars (01/2010) Vienna Auto Show 2010 

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26 Umwelt - Schutz 


Umweltschutz ist ein Begriff, den man behutsam und mit kritischem Bedacht verwenden muss.

1. "Umwelt" als Abspaltung dessen, was "Natur" ist, vom Sein und Leben des "Menschen":
Gefährlich daran ist, dass alles, was den Menschen kurzfristig mehr betrifft - etwa die Wirtschaftslage, persönliche Befindlichkeiten, staatliche Interessen usw. -  der "Umwelt" entgegen gesetzt oder gar voran gestellt werden könne.
Dies geschah zuletzt am 19.10.2008 durch Einsprüche europäischer Regierungen - u.a. Polens - gegen ein europäisches Abkommen zur Bewahrung der Umwelt mit der Begründung, dies wäre der "Untergang" (z.B.) Polens.

2. "Schutz" als ein Begriff, der die Fähigkeit von Menschen suggeriert, Umwelt vor Schäden zu bewahren:
Die Voraussetzung einer solchen Fähigkeit scheint auch eine aktive Zeitpunktwahl für geeignete Maßnahmen zu ermöglichen. Beides ist falsch. Maßnahmen zur Bewahrung des Lebensraumes kommen bereits relativ spät, ihre Einhaltung zu verschieben, bedeutet nur, das Unvermögen zu verschleiern, "Natur" überhaupt "schützen" zu können.

3. Wirtschaftliche Argumente für die so genannte "Aufweichung des Klimaschutzabkommens":
Die gegenwärtige Finanzkrise, welche durch Misswirtschaft bei der Handhabung von privaten und staatlichen Krediten ausgelöst und durch Börsenspekulation übelster Sorte verschärft wurde, erlaube es nicht, Umweltschutz-Maßnahmen jetzt einzuführen. -  Wenn sich Staaten von organisierten Banden von Brokern dazu zwingen lassen, Hunderte Milliarden Euros ohne Rücksprache mit den Bürgern zur weiteren Vernichtung frei zu geben, kann nicht argumentiert werden, eine gleichwertige Summe in Innovation, Alternativ-Energie, Armutsbekämpfung zu investieren sei unmöglich.
Negativ-Effekt: Krass steigende Energiepreise (+28%) und Verarmung verursachen erstmals seit 35 Jahren auch in Österreich vermehrten Hausbrand und schädigen damit zusätzlich das örtliche Mikroklima, belasten die Atemluft.

4. Zweifel an naturwissenschaftlichen Studien über den Zustand der Natur:
Solche Zweifel sind als Argument nicht zulässig, so lange entsprechende wissenschaftliche Forschungsergebnisse in sich schlüssig sind und sich einer theoretischen Falsifizierung gegenüber nicht immunisieren.

5. "Umwelt" und "Mensch" sind eine Einheit!
Es besteht kein Zweifel darüber, dass "Mensch" als Organismus Teil der Natur ist - und dass er, mit rasender Beschleunigung, ohne ausreichend vertieftes Wissen verheerende Artefakte setzt.
Einfach gesagt: Ein PVC-Sackerl, in einer Minute hergestellt, braucht 130.000 Jahre, um abgebaut zu werden.
Jede Schädigung der "Umwelt" ist untrennbar verbunden mit einer Schädigung der Menschen.
Es ist unzulässig und ethisch verwerflich, Schädigung aus Bereicherung voran zu treiben. Reiche Länder der "ersten Welt" dürfen nicht auf Kosten und zum Schaden der Mehrheit aller Menschen (der "zweiten und dritten Welt")
agieren, als wäre wenigen Hundert Millionen die Zerstörungs-Hoheit über mehr als 6 Milliarden Menschen
sowie aller anderen Lebewesen (Überfischung, Abholzung, etc.) aus irgend einer Rechtsnorm heraus vorgesehen.

6. Konsequent "Natur" als organisch veränderlichen, sensiblen Lebensraum er-leben und be-schützen.
Für Vertreter der Ich-AGs drastisch gesagt: Zur Umwelt gehören zunächst wir. Unsere Haut ist die Grenzfläche.
Unsere Familie ist die Primärgruppe. Wenn da was nicht stimmt, stimmt unser Verhalten nicht, werden wir zynisch
und gewalttätig: in Allem. - Wenn wir Autos bauen und fahren, stoßen wir Gifte aus, die unseren Mitmenschen-und-Tieren schaden. Meine Frau und ich werden so bald als möglich ein E-Fahrzeug erwerben: Hinter uns muss niemand Lungenkrebs kriegen. Wir engagieren uns im Aufbau eines Netzwerks von Wissenschaftern und Fachleuten, um dem "Naturismus" - abseits vom hedonistisch-neckischen Ferien-Sonnenbaden - einen neuen Sinn zu verleihen: der in einem, die je Anderen wertschätzenden, Tourismus - grundsätzlich in einem behutsamen Lebensstil - münden soll.


 
Schein-Argumente sind abgelaufen.
 ... siehe auch Seite 30
 Die Schadensminderungspflicht
 beginnt bei jedem Einzelnen.

 1. Ökologische Nutzung von Natur-
     Ressourcen, z.B. Solarheizung,
     Umstieg von Erd-/Rhapsöl auf:
Vienna Auto Show 2010  E-Cars ab 2010 - knapp daneben?
Interaktiver Strom-Tankstellenfinder 
E-Tankstellen-Netz in Österreich

 2. Selbstbeschränkung - z.B.   
     bei Flugreisen (3% globales CO2)

 3. Aktive Wärmedämmung und
     Nutzung alternativer Energien

 
4. Verringerung des Umsatzes fos-
     siler Energie, Kauf von Produkten 
     unter Berücksichtigung auch des 
     Energieverbrauchs bei deren Her-
     stellung. Effizienzsteigerung.

Wir leben auf zu großem Fuß!  Öko-Fußabdruck berechnen

 5. Aktive Meinungs- und 
     Gewissensbildung
im Sinne
     der Natur als einem Ganzen

 6. Alternative Lebensformen und
     Lebensgewohnheiten:

Naturismus (Erklärungsversuche)  Naturverbundenes Leben (Wiki)
Seite für vegetarische Ernährung  Ernährung (Vegetarisch-Vegan)
Alte Rechtsnorm  Pragmatische Konsequenzen
Einladung an Menschen mit Grips und Gefühl  An naturnahe Fachleute
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     Ethik
    Wien: Dieser Schlot raucht.
    Wann kommt ein  Solardach mit 
    Wärmepumpe?
© 1989 by Dr. Volkmar Ellmauthaler Vienna, Austria